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Meine Ausstattung – Thermometer

Posted in : Gadget, Grill, Küche on by : Frank Gillmeister

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Aus meiner Sicht sind Thermometer sowohl am Grill als auch in der Küche unerlässlich. Es gibt zwar immer wieder Menschen, die behaupten, sie könnten den idealen Zustand eines Fleischstücks durch Handauflegen oder Fingerdruck ermitteln, aber die Verwendung eines Thermometers macht den gesamten Vorgang transparenter und sicherer. Und es ist nun mal ein Unterschied, wenn ein schönes Entrecote eine 1° höhere Kerntemperatur hat.

Klassisches Einstech-Thermometer

Im Laufe der Zeit sind bei uns einige Thermometer eingezogen. Da wäre zunächst einmal das gute alte analoge Einstechthermometer, das dann irgendwann mit einem ebenso analogen Backofenthermometer ergänzt wurde. In meinen Augen funktionieren die gut, solange man etwas über einen längeren Zeitraum überwachen möchte. Nachteil: diese Thermometer haben bauartbedingt eine gewisse Verzögerung in der Anzeige, und sie können natürlich keinen Alarm auslösen. Dafür kann es sich aber mit dem Fleisch auf dem Spieß drehen.

Eins mit Funk

Die nächste Entwicklungsstufe stellte bei uns ein Funkthermometer mit 2 Fühlern für das Garstück und den Garraum dar. Hierbei verkabelt man die Fühler mit dem Sender, und am Empfänger kann man beide Temperaturen ablesen. Bei unserem Modell kann man sowohl ein Temperatur-Intervall für den Garraum, als auch die gewünschte Kerntemperatur des Garstücks einstellen, auf Wunsch mit Alarm. Die Reichweite des Funks ist gut, bei uns geht sie auch durch Mauern bzw. Rolläden in den ersten Stock (Gartenseite). Das reicht für unsere Zwecke vollkommen aus.

Die Variante mit Bluetooth

Meine letzte Anschaffung war ein 4-kanaliges-Bluetooth-Thermometer. Hierbei hat man keinen separaten Empfänger für die Daten, sondern koppelt den Sender mit seinem Smartphone und kann es mit einer entsprechenden App steuern und überwachen. Ich wollte mehr als 2 Fühler verwenden können, daher habe ich es mir angeschafft. Die Steuerung und Überwachung funktioniert auch sehr gut – so lange man eine Verbindung hat. Und das ist auch direkt der große Nachteil: Bluetooth hat eine wesentlich geringere Reichweite als der Funk. Es war mir nicht möglich, nachts eine stabile Verbindung von draußen nach drinnen herzustellen. Teilweise bricht die Verbindung schon ab, wenn ich nur in die Küche gehe. Ich denke, da gibt es noch Nachholbedarf bei den Herstellern.

Was kommt als nächstes?

Die nächste Stufe werden sicherlich die WiFi-Thermometer sein. Es gibt bereits einige wenige Modelle auf dem Markt, und ein paar weitere sind angekündigt. Ich denke, es sollte möglich sein, die Sender dann von der Terrasse / dem Garten mit dem WLAN im Wohnzimmer zu verbinden. Dann spielt es keine Rolle mehr, wo man sich mit seinem Smartphone aufhält. Leider sind die bisherigen Modelle noch wesentlich teurer in der Anschaffung als Bluetooth- oder Funkthermometer. Auch gibt es bislang kaum neutrale Testergebnisse. Auch hier hängt die Freude am Produkt an der Qualität der Verbindung.

Fazit

Bluetooth-Thermometer will ich nach meinen eigenen Erfahrungen im Moment nicht empfehlen. Sie sind gut und komfortabel, solange man eine gute Verbindung sicherstellen kann. Hier sind Funk-Thermometer deutlich überlegen. Ich denke, ich werde mir über kurz oder lang ein Wifi-Thermometer zulegen. Dazu sollten die recht hohen Preise sich noch nivellieren, was hoffentlich im Zuge einer größeren Auswahl und Verfügbarkeit geschehen wird. Die klassischen Analog-Thermometer haben immer noch ihre Berechtigung. Ich nutze sie heute noch gerne im Backofen, oder das Einstech-Thermometer auf dem Drehspieß. Denn auch dafür gibt es nicht viele Lösungen auf dem Markt.

Wenn Du anderer Ansicht bist, oder auch nur eigene Erfahrungen mit mir teilen möchtest, hinterlasse mir doch bitte einen Kommentar unter diesem Artikel. Ich freue mich sehr darüber.

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