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Stuffed Burger mit Balsamico-Pfifferlingen, Beef Bacon und BBQ-Sauce

Posted in : Grill, Rezept, Zutaten on by : Frank Gillmeister

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Mir war am Wochenende nach Burger. Das geht in der Regel schnell, und es ist immer wieder ein Geschmackserlebnis. 08/15-Burger kann ja jeder, daher schießen momentan Burgerrezepte wie Pilze aus dem Boden.

Apropos Pilze: mir kam die Idee, auf ein Patty ein paar Pilze zu legen. Gedacht, und umgesetzt. In diesem Fall in Verbindung mit einem Stuffed Burger.

Die Zutaten

Du benötigst für einen Burger:

  • ca. 180 gr. Rindergehacktes
  • 1 Scheibe Cheddar (Schnittkäse), in kleinen Stücken
  • ca. 3 Scheiben Beef Bacon
  • 4-5 frische Pifferlinge
  • 1 EL Zwiebelwürfel
  • 1 EL Rapsöl
  • 2-3 EL Balsamico-Essig
  • 1-2 TL brauner Zucker
  • ein Salatblatt
  • eine Tomatenscheibe
  • ein Burgerbun
  • BBQ-Sauce
  • Salz und Pfeffer

Die Zubereitung eines Stuffed Burgers

Dann fangen wir mal an, und zwar mit dem Würzen des Hacks. Viele machen das nicht, ich nomalerweise auch nicht, aber in dem Fall fand ich es angebracht. Also eine gute Prise Salz und gemahlenen Pfeffer auf das Rinderhack, und gut durchkneten. Dann nimmst Du 1/3 des Hacks weg, und legst es erst einmal beiseite. Aus den restlichen 2/3 formst du eine Wanne, also eine Kuhle in die Mitte. Achte dabei darauf, dass der Boden dick genug bleibt, damit er beim Grillen nicht reisst.

In diese Kuhle legst Du die Cheddarstücke. Aus dem anfangs zur Seite gelegten Drittel formst Du ein flaches Patty, und legst das als Deckel auf den Käse. Nun musst Du diesen Deckel mit der Fleischwanne verbinden. Dafür verschließt Du den Spalt mit vorsichtigem Druck, bis die Trennfläche nicht mehr zu erkennen ist. Je sorgfältiger Du das machst, umso dichter ist der Patty später auf dem Grill.

Nun kümmern wir uns um die Pilze. Da es sich um Frischware handelt, werden die nicht gewaschen. Das Wasser würde sich nur in den Lamellen sammeln, und später beim Braten wieder austreten. Also werden die Pfifferlinge nur von der Erde befreit, und die Enden am Strunk abgeschnitten. Ob Du sie in Streifen schneidest oder im Ganzen lässt, bleibt Dir überlassen.

Damit sind die Vorbereitungen weitestgehend abgeschlossen, und wir gehen zum Grill. Wer hat, nutzt eine Grillplatte. Diese wird ordentlich vorgeheizt, und Du legts die Beef Bacon Scheiben darauf. Nach kurzer Zeit werden die Scheiben gewendet, und kross ausgebraten. Dann auf einem Küchenkrepp abkühlen lassen.

In dem Baconfett wird das Patty bei hoher Hitze scharf angebraten. Nach ca. 1-2 Minuten (wenn sich das Patty einfach von der Platte lösen lässt) wenden, und genauso lange die andere Seite anbraten. Anschließend gibt man das Patty in die indirekte Hitze, wo es bis zum Burgerbau bleiben kann. In dem verbliebenen Fett werden nun noch die Schnittflächen des Buns angeröstet. Das geht ziemlich schnell, also solltest Du dabei am Grill bleiben.

Jetzt kommen die Pfifferlinge. Ich habe dazu eine geeignete beschichtete Pfanne auf den Seitenbrenner gestellt, und ein wenig Rapsöl erhitzt. Eine beschichtete Pfanne ist deshalb besser, damit die Säure des Essig keine Patina eine gusseisernen Pfanne angreifen kann. Ein paar Zwiebelwürfel angeschwitzt, und die Pfifferlinge dazugegeben. Etwas anbraten, und anschließend mit Balsamico-Essig ablöschen. 1-2 Teelöffel braunen Zucker einrühren, und den Essig einkochen lassen, bis ein sämiger Jus entsteht.

Das Anrichten

Kommen wir zum Burger-Bau. Auf die Unterseite des Buns kommt ein großzügiger Klecks BBQ-Sauce, darauf ein Salatblatt. Auf den Salat kommt das Patty, gefolgt von Bacon und Tomate. Zum Schluss einige Balsamico-Pfifferlinge und der Deckel des Buns. Das Ganze wird mit einen Spieß fixiert und angerichtet. Ich habe mir eine zusätzliche Sättigungsbeilage gespart, und nur einen Salat dazu gemacht.

Guten Appetit. Ich würde mich freuen, wenn Du diesen Burger nachmachst, und in die Kommentare schreibst, wie es Dir geschmeckt hat.

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