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Pulled Chicken Burger

Posted in : Allgemein, Grill, Rezept on by : Frank Gillmeister

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Pulled Pork ist eine tolle Sache, allerdings sehr zeitintensiv. Eine schnellere, aber ebenso leckere Alternative ist der Pulled Chicken Burger.

Dutch Oven oder nicht?

Es gibt viele Rezepte, die ein Pulled Chicken im Dutch Oven zubereiten. Dazu wird meist Hähnchenbrust verwendet. Insgesamt ist mir das am Ende aber zu trocken, also habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, ein komplettes Huhn zu verwenden. Dabei kommt sowohl das etwas trockene Brustfleisch, als auch das saftigere Keulenfleisch, und auch die Haut zum Zuge.

Das Ganze gibt es natürlich im Burgerbun, dazu einen super simplen Rotkohlsalat.

Die Zutaten

Für 6 Burger habe ich folgende Zutaten verwendet:

Pulled Chicken Burger

  • 1,2 Kg Maishähnchen
  • 6 Stück Buger Buns

Hähnchen Rub

  • 1 EL Salz
  • 2 EL geräuchertes Paprika Pulver
  • 2 EL Paprika Edelsüß
  • 1 TL getrockneten Basilikum
  • 1 TL getrockeneten Thymian
  • 1 TL Oregano gerebelt
  • 1 TL Knoblauch granuliert
  • 1 Msp. Zimt
  • 1 Msp. Kreuzkümmel
  • 2 EL Olivenöl

Sonstige Zutaten

  • 1 Stück rote Zwiebel fein gewürfelt
  • 1/2 Stück Rotkohl
  • 3 EL Weiß- oder Rotweinessig
  • 1 EL Zucker
  • Salz und Pfeffer (frisch gemahlen)
  • 6 Scheiben Cheddar Käse
  • Barbecue Sauce nach Wahl

Zunächst musst Du überprüfen, ob alle Federkiele aus dem Huhn entfernt wurden. Sehr oft sind noch mehr oder weniger viele Enden in der Haut, und die sollten raus. Wir wollen die Haut ja weiterverwenden.

Anschließend geht es an die Würzung. Dazu mischst Du alle trockenen Gewürze (noch kein Olivenöl dazugeben!) gut durch. Ein bis zwei Teelöffel des Rubs gibst Du in das Innere des Huhns, hältst die beiden Öffnungen mit Deinen Händen zu und drehst das Huhn ein paarmal um seine Längsachse, gerne auch mit etwas Schütteln.

Ich habe mir bereits vor einiger Zeit angewöhnt, Hähnchen nicht nur auf der Haut, sondern auch zwischen Haut und Fleisch zu würzen. Dazu gehst Du am Besten so weit wie möglich mit 2 Fingern zwischen Haut und Brustfleisch. Keine Sorge, so schnell reißt die Haut nicht ein.

In die entstandenen Taschen kommt auch ein wenig von dem Rub, der dann wieder mit den Fingern etwas in das Fleisch einmassiert wird. Jetzt gibst Du das Olivenöl zu dem verbliebenen Rub dazu, und rührst eine ziemlich feste Paste damit an. Diese Paste verteilst Du großzügig auf das äußere des Hähnchens, bis es rundum eingerieben ist. Das Ganze kommt dann bis zur Verwendung in den Kühlschrank. Denk bitte daran, das Hähnchen rechtzeitig herauszuholen, damit es etwas Temperatur annehmen kann.

Der Salat

Der Rotkohlsalat ist wirklich super einfach zuzubereiten. Du nimmst einen halben Rotkohl (wahrscheinlich noch zu viel), und entfernst die äußeren Blätter sowie den weißen Strunk im Inneren.

Den Rest schneidest Du in feine Streifen. Das wird noch zu lang sein, also einfach noch mal quer dazu die Streifen durchschneiden.

Aus dem Essig, dem Zucker sowie Salz und Pfeffer mischst Du ein Dressing, und vermischst das mit dem Rotkohl in einer Schüssel. Mehrmals umrühren sorgt dafür, dass der Rotkohl gut durchzieht.

Jetzt geht´s los am Grill

Zunächst einmal richtest Du den Grill auf ca. 180° indirekte Hitze ein. Ob Gas oder Kohle spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Anschließend kommt das Hähnchen in die indirekte Zone, wo es bis zu einer Kerntemperatur von ca. 78° bleibt. Da wir das Hähnchen nicht auf einem Drehspieß haben, können wir ein Grillthermometer verwenden, dass in die Brust des Hähnchens gesteckt wird.

Wenn die KT erreicht ist, wird dem Hähnchen im wahrsten Sinne die Haut vom Körper abgezogen, und in kleine Stücke geschnitten oder gezupft. Dann wird das Fleisch von den Knochen gelöst, bis nur noch das Skelett übrigbleibt. Dabei kannst Du das Fleisch direkt in kleine, mundgerechte Streifen zupfen. Das Fleisch kommt in eine Schüssel.

Tipp: wenn Du einen Hähnchenständer mit Fettschale benutzt, das Tier also senkrecht im Grill stehen kann, gibst Du das abgetropfte Fett wieder zum Fleisch. Das gibt nochmal Würze und Saftigkeit.

Mit der Haut geht es zurück zum Grill. Sie wird in einer feuerfesten Pfanne kross ausgebraten, und gegen Ende kommen die Zwiebelwürfel dazu, die in dem Hähnchenfett glasig gebraten werden. Beides vermischst Du mit dem Hähnchenfleisch.

Wir nähern und dem erfolgreichen Ende. Die Buns werden aufgeschnitten und die Innenseiten angeröstet, z.B. in einer Pfanne mit etwas Butter. Dann kommt soviel Huhn, wie für einen gut belegten Burger benötigt wird, auf ein Grillplatte oder in eine Pfanne, darauf jeweils eine Scheibe Cheddar. Bereits nach 2 bis 3 Minuten ist der Käse geschmolzen und das Fleisch wieder aufgewärmt. Der Burger wird nun mit Fleisch, Rotkohlsalat und BBQ-Sauce nach belieben zusammengebaut.

Guten Appetit.

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