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Flank Steak

Posted in : Allgemein, Grill, Rezept on by : Frank Gillmeister

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Von meinem ersten Pastrami hatte ich noch ein größeres Stück Flank Steak übrig. Das wurde gestern vernichtet.

Weniger ist mehr

Das Flank Steak, auch Bavette genannt, ist ein Stück aus der Dünung oder des Bauchlappens des Rinds. Es hat relativ grobe Fasern, und zumeist eine Silberhaut sowie ein paar Sehnen an der Oberfläche, sofern der Metzger die nicht bereits entfernt hat.

Tatsächlich ist es ein Stück Fleisch, dass ganz schnell auf dem Grill zuzubereiten ist. Dazu benötigt man nur 4 Zutaten:

  • Flank Steak (ca. 300 bis 350 gr pro Person)
  • Meersalz
  • Steakpfeffer
  • etwas Olivenöl

Zunächst verteilt man etwas Olivenöl dünn auf dem Fleisch und verteilt anschließend das Meersalz über beide Seiten. Dabei muss man nicht unbedingt sparsam sein. Ich lasse das Flank Steak dann einige Zeit liegen, damit sich das Salz entfalten kann.

Direkt und Indirekt

In der Zwischenzeit heize ich den Grill vor. Auf dem Gasgrill alle 4 Brenner auf Vollgas. Wenn die Temperatur im Grill > 250° ist, wird das Steak von jeder Seite 2 bis 3 Minuten scharf gegrillt. Vermeide bitte den Spökes, hier ein Rautenmuster zu erhalten. Fleisch liegen lassen, bis es sich widerstandslos vom Rost lösen lässt.

Nach dem Angrillen habe ich die beiden rechten Brenner ausgeschaltet und die beiden linken Brenner runtergeregelt. In der indirekten Zone wird das Flank Steak auf eine Kerntemperatur von 55-57° Celsius gezogen. Das kann je nach Dicke des Fleischs bereits nach ein paar Minuten erledigt sein.

Das Finish

Nun das Fleisch noch 2 Minuten auf einem Brett ruhen lassen. Mehr ist hier nicht unbedings nötig, auch wieder wegen der Dicke des Fleischs. Das Finish erledigt ein guter Steakpfeffer.

Wichtig ist, das Flank Steak immer quer zu Faser aufzuschneiden. Es ist eines der wenigen Stücke, bei denen das Aufschneiden in dünne Tranchen wirklich Sinn macht. Bei anderen Steaks ist das meiner Ansicht nach nur Show.

Wie beschreibt man den Geschmack eines Flank Steaks? Es ist etwas anderes als ein Entrcote oder ein Rumpsteak. Vom Filet ganz zu schweigen. Ich finde den Geschmack buttriger als die herkömmlichen Steakzuschnitte, dabei aber herzhaft nach Fleisch. Ich habe es sehr genossen, und werde es sicher bald wieder machen.

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