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Dicke Rippe – so einfach, so lecker

Posted in : Grill, Zutaten on by : Frank Gillmeister Schlagwörter:

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Man könnte auf die Idee kommen, ich hätte ein Faible für Rippchen – Stimmt!

Nur manchmal muss es etwas mehr sein, da reicht mir das Abnagen kleiner Stücke Fleisch, so zart sie auch sein mögen, vom Knochen einfach nicht aus. Da kommt dann auch schon mal die dicke Rippe ins Spiel.

Dieses nun folgende Rezept wurde von BBQ Westerwald inspiriert – vielen Dank, Ronald.

Ronald´s YouTube-Channel hat meiner Ansicht nach deutlich mehr Abonnenten verdient als die ca. 1300, die er aktuell hat. Schaut mal bei Ihm vorbei. Er macht das aus Spaß am Grillen, genau wie ich in diesem Blog auch, und hebt sich dadurch von den großen, teilweise professionell betriebenen Kanälen ab. Meine Unterstützung hat er jedenfalls.

Zurück zur dicken Rippe.

Dieses Rezept braucht wirklich nur ganz wenige Zutaten, die man eigentlich immer im Haus hat. Es eignet sich daher auch für den spontanen Einsatz.

Du benötigst dafür:

  • ca. 2,5 kg Dicke Rippe
  • 8 EL Senf, scharf
  • 4 EL Honig
  • 2 TL Curry oder Kurkuma
  • 1 TL Meersalz, grob
  • 1/2 TL Zitronenschale
  • 1 TL ChiliPulver
  • 1/2 TL Pfeffer, schwarz (gemahlen)

Zunächst entfernst Du auf der Knochenseite die Silberhaut von den Rippen. Dazu steckst Du einen Löffelstiel zwischen Knochen und Silberhaut, und ziehst die Silberhaut ab. Sollte sie reißen, kannst Du am nächsten Knochen neu ansetzen. Für den besseren Zugriff empfehle ich die Verwendung eines Küchentuchs.

Alle Zutaten (außer den Rippen) verrührst Du dann zu einer Marinade, und reibst die Rippen von allen Seiten ein. Anschließend kommen die Rippen für einige Stunden in den Kühlschrank.

Wenn der Hunger fast nicht mehr auszuhalten ist, wird der Grill auf ca. 150° Celsius indirekte Hitze vorbereitet. 10° mehr oder weniger spielen keine Rolle. Die Rippen hast Du bestenfalls eine gute Stunde vorher aus dem Kühlschrank geholt, damit sie wieder Zimmertemperatur annehmen können.

Ich habe die Rippen auf den umgedrehten Rost einer schwedischen Ofenschale gelegt, und mit einem Kerntemperaturfühler ausgestattet.

Anschließend geht die Schale mit den Rippen in den Grill. Die gewünschte Kerntemperatur liegt bei ca. 77° Celsius. Das hat bei mir ungefähr 75 Minuten gedauert. Zuletzt gibst Du den Rippen einige Minuten Pause zum Entspannen.

Das Ergebnis ist wundervoll. Der Fleischsaft kommt beinahe freiwillig aus den Rippen, durch den Honig in der Marinade bekommen die Rippen eine schöne dunkle Kruste, die einfach himmlisch schmeckt.

Fazit

Rippen müssen nicht immer long jobs sein. Natürlich hat das Fleisch bei dieser Art der Zubereitung deutlich mehr Biss als beim low & slow garen. Wer es denn unbedingt so braucht, reduziert die Temperatur des Grills auf ca. 120° Celsius und gart die Rippen auf eine Kerntemperatur von ca. 90°. Das dauert dann aber auch deutlich länger.

Viel Spaß beim Nachmachen. Hast Du ein Hausrezept für die Zubereitung von Rippen? Dann hinterlasse doch bitte einen Kommentar. Bis bald, Dein Frank.

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