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Das beste Spanferkel der Welt?

Posted in : Allgemein on by : Frank Gillmeister Schlagwörter: , ,

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Es ist Sommer, es ist Urlaubszeit. Wir sind dieses Jahr auf die Lieblingsinsel der Deutschen, Mallorca, geflogen – das erste Mal nach 29 Jahren. In der Vorbereitung habe ich natürlich nach einem kulinarischen Höhepunkt abseits der Touristenhochburgen gesucht – und bin bei einem sensationell leckeren Spanferkel gelandet.

Ein Reisebericht

Vorschicken muss ich, dass Malle eigentlich nicht unsere erste Wahl gewesen ist. Da wir aber dieses Jahr erst sehr spät gebucht haben, sind wir dann eben dort gelandet. Nun denkt man bei spanischer/mallorquinischer Küche wohl automatisch an Paella, oder auch an Meeresfrüchte und ähnliches. Mallorca hat aber etwas zu bieten, dass es auch bei uns gibt, nur besser: Spanferkel.

Unser Urlaub war eine Pauschalreise, und das bedeutet dann eher eintönige, sich wiederholende Schlachten am kalt-waren Büffet. Da wir aber von Anfang an geplant haben, für ein paar Tage einen Mietwagen zu nehmen, stand uns die komplette Insel offen. Unsere Wahl fiel auf die Porxada de sa Torre in Capdepera, ganz in der Nähe zu Canyamel, wo ich zuletzt vor 29 Jahren Urlaub gemacht habe.

Das Restaurant

Von Alcudia kommend, geht es fast die ganze Zeit immer geradeaus, bis man irgendwann rechts abbiegen muss. Man sieht schon von Weitem einen alten Wehrturm, und am Fuße dieses Turms liegt das Restaurant. So gesehen, eigentlich im Nirgendwo. Da unsere Sprachkenntnisse nicht unbedingt für eine Reservierung ausreichten, hatte unser Hotel in unserem Namen einen Tisch reserviert. Das wäre nicht wirklich nötig gewesen. Der Padron und seine Mitarbeiter sprechen bis auf wenige Ausnahmen sehr gut Deutsch. Wir wurden sehr freundlich empfangen, und zu unserem Tisch im Garten gebracht.

Das Spanferkel-Menu

Dank meiner Recherche war ich mir ziemlich sicher, dass ich das 3-Gänge-Spanferkel-Menu haben wollte. Das kostet aktuell EUR 25,00 incl. einem Getränk.

Darin enthalten sind als Vorpeise ein Salat mit 1/4 Backhähnchen oder eine Foie-Gras-Terrine, eine Portion Spanferkel, und ein Nachtisch (Flan oder Eis). Die Teller werden übersichtlich angerichtet, die Qualität ist aber über jeden Zweifel erhaben. Die Vorspeise (wir hatten jeweils einmal Hähnchen und Terrine) ist eine kleine Ouvertüre für den Hauptgang: das Spanferkel.

Serviert wird es ohne Sauce, das ist auch gar nicht nötig. Ich weiß leider nicht, wie lange das Ferkel auf dem Grill war, aber das Fett unter der Schwarte hatte sich komplett aufgelöst, und hat das Fleisch wunderbar saftig gemacht. Die Schwarte ist nur noch hauchdünn, kusprig und von der Marinade sensationell schmackhaft. Ich liebe Schweinebraten mit Schwarte, egal ob Haxe, Bauch oder ein anderes Stück, aber so etwas habe ich noch nie gegessen.

Wie gerne hätte ich dem Koch das eine oder andere Geheimnis der Zubereitung entlockt, aber leider waren wir zu spät dran, und so konnte ich ihn nicht mehr sprechen. Ein paar mehr Informationen dazu findest Du aber auf BBQPit.de. Thorsten Brandenburg war auch mal da.

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